Präsident von Haiti zieht in ein Zelt

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Der haitianische Präsident René Préval wird wie Tausende seiner Landsleute demnächst in einem Zelt leben müssen. Auch sein Haus wurde bei dem verheerenden Erdbeben am 12. Januar zerstört.

Port-au-Prince - Der haitianische Präsident René Préval wird wie Tausende seiner Landsleute demnächst in einem Zelt leben müssen. Auch sein Haus wurde bei dem verheerenden Erdbeben am 12. Januar zerstört.

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Préval werde in ein Zelt im Garten des eingestürzten Nationalpalastes ziehen, sagte am Montag Tourismusminister Patrick Delatour, der auch für den Wiederaufbau verantwortlich ist. Rund 10.000 Familienzelte stehen als Notunterkünfte in Haiti schon bereit, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitteilte. Weitere 30.000 Zelte würde in Kürze erwartet. Aber dies wird nach Angaben nicht ausreichen, um alle Obdachlosen unterzubringen. Die Organisation schätzt, dass rund 100.000 Zelte gebraucht werden. Nach Schätzungen der UN wurden bei dem Beben rund eine Million Menschen obdachlos.

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Préval appellierte am Montag, Flugzeuge, die Zelte brächten, sollte eine vorrangige Landeerlaubnis bekommen. Brasilianische Soldaten haben unterdessen damit begonnen, am Stadtrand von Port-au-Prince eine riesige Zeltstadt aufzubauen. Sie planierten rund fünf Hektar Land nördlich der Stadt. Es soll die erste von rund einem halben Dutzend Zeltstädten werden, die vor der Regen- und Hurrikansaison im Sommer fertig sein müssen. Allein in der Hauptstadt sind nach Angaben der haitianischen Regierung etwa 700.000 Menschen obdachlos geworden. Die meisten müssen derzeit unter Bettlaken, Kartons oder Plastikplanen Schutz suchen. ap

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