Polizisten und Taliban in Kundus getötet

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Bundeswehr-Patrouille in Kundus.  Bei Gefechte n in dem Gebiet sind am Samstag nach offiziellen afghanischen Angaben mindestens sieben Polizisten und elf Aufständische getötet worden.

Kundus/Kabul - Bei Gefechten am nordafghanischen Bundeswehr-Standort Kundus sind nach offiziellen afghanischen Angaben mindestens sieben Polizisten und elf Aufständische getötet worden.

Im Distrikt Imam Sahib hätten Taliban-Kämpfer in der Nacht zu Samstag einen Polizeiposten angegriffen und den Kommandeur der Polizeieinheit sowie sechs weitere Sicherheitskräfte getötet, sagte Distrikt-Gouverneur Dschuma Din.

Der Gouverneur der Provinz Kundus, Mohammad Omar, sagte, afghanische und amerikanische Soldaten hätten außerhalb von Kundus-Stadt ein Versteck der Aufständischen angegriffen. Elf Extremisten seien ums Leben gekommen. Soldaten seien nicht getötet worden. Bei den amerikanischen Soldaten handelte es sich nach Omars Angaben um US-Sondereinsatzkräfte, die unabhängig von der Bundeswehr in Kundus operieren und bei der Bevölkerung deutlich weniger beliebt sind.

Die Internationale Schutztruppe ISAF teilte zu den Gefechten nordöstlich von Kundus-Stadt mit, “eine Anzahl“ Extremisten sei getötet worden. Die Aufständischen seien mit Maschinengewehren bewaffnet gewesen und hätten die Soldaten beschossen, die daraufhin das Feuer erwidert hätten. Die ISAF teilte am Samstag weiter mit, bei einem Anschlag im Osten des Landes seien zwei ihrer Soldaten getötet worden. Im Osten sind vor allem Amerikaner stationiert.

dpa

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