Polizei stoppt rasende Nonnen

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Die Polizei hat in Italien rasende Nonnen auf dem Weg zum Papst gestoppt und eine hohe Geldstrafe verhängt. Aber Schwester Tavoletta weiß sich zu wehren.

Turin - Auf dem Weg zum Papst waren drei Nonnen zu schnell unterwegs und rasten der Polizei direkt in die Arme. Die Strafe folgte auf dem Fuße, doch Schwester Tavoletta weiß sich zu wehren.

Als der Papst vergangene Woche stolperte, machten sich drei Nonnen auf den Weg zu ihm. Geschockt von der Nachricht rasten die drei in ihrem Ford Fiesta mit 177 Stundenkilometern ihrem Oberhaupt entgegen.

Glücklichweise fielen sie der Polizei auf bevor ihnen etwas passierte. Die Streife stoppte den rasenden Fiesta und staunte nicht schlecht als drei Nonnen sie anlächelte. Die Fahrerin, Schwester Tavoletta, erklärten, sie müssten unbedingt nachsehen, wie es dem Papst nach seinem Sturz gehe.

Dafür konnten die Polizisten allerdings kein Verständnis aufbringen. Die fahrende Nonne verliert nun für einen Monat ihren Führerschein und muss 375 Euro Strafe zahlen. Weiterfahren dürften die drei allerdings trotzdem.

Doch die Strafe will Schwester Tavoletta nicht auf sich sitzen lassen. Schließlich war ihre Absicht doch die Beste. Also konsultiert sie Anna Orecchioni, Italiens beste Verkehrsrechtlerin. Sie soll der rasenden Nonne ihren Führerschein zurück holen und die Geldstrafe abwenden.

Anna Orecchioni hat in Kirchenlreisen offenbar einen guten Ruf, denn sie vertritt bereits einen Priester, der nach einer Kommunion einen Alkoholtest bei der Polizei machen musste. (via)

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