Polizei erschießt brutalen Geiselnehmer

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Peruanische Polizeibeamte vor der Bank, in der sich die Geiselnahme ereignete.

Lima - Die peruanische Polizei hat einen brutalen Geiselnehmer in einer Bank der Hauptstadt Lima erschossen und seine 34 Geiseln befreit. Zunächst war von 19 Geiseln berichtet worden.

Der mit einer Pistole bewaffnete Mann hatte die Filiale der spanischen Bank BBV am Freitag überfallen und gedroht, eine Bombe an seinem Körper zu zünden. Als ihm die Polizei den Fluchtweg verstellte, nahm er Angestellte und Kunden der Bank als Geiseln. Einem seiner Opfer schoss er ins Bein, um die Polizei zum Einlenken zu bewegen, bestätigte die Polizei am Samstag entsprechende Presseberichte vom Vortag.

Nach siebenstündigen Verhandlungen mit dem extrem nervösen und aggressiven Geiselnehmer, der mit der Zündung der Bombe drohte, schoss ihm ein Scharfschütze der Polizei in den Kopf. Er starb kurz darauf in einem Krankenhaus, berichteten nationale Medien. Der Sprengsatz wurde anschließend von der Polizei kontrolliert zur Detonation gebracht.

Der 29-Jährige aus der Nähe von Lima habe zunächst einen Hubschrauber und zwei Millionen Soles (538 000 Euro) gefordert, teilte die Polizei mit. Später schraubte er seine Forderungen auf ein Fluchtauto und zum Schluss auf ein Motorrad herunter. Der Mann sei nicht vorbestraft gewesen.

dpa

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