In Japan

"Pokémon Go"-Jäger landen selbst in der Falle

Tokio - Dumm gelaufen: Auf der Jagd nach kleinen Monstern sind in Japan gleich mehrere „Pokémon Go“-Spieler selbst zu Gefangenen geworden.

Weil sie in einer öffentlichen Parkanlage der Stadt Yamagata bis in den tiefen Abend hinein so sehr in das Spiel auf ihren Smartphones vertieft waren, merkten die Spieler nicht, als sich die Tore des Parks wie an jedem Tag schlossen, wie der japanische Fernsehsender NHK am Donnerstag berichtete. Als sie den Park in der Nacht in ihren 20 Autos verlassen wollten, standen sie plötzlich vor verriegeltem Tor. Daraufhin gingen bei der zuständigen Wachgesellschaft mehrere Hilferufe ein. Nach einer Stunde schließlich konnten die selbstvergessenen Autofahrer den Park wieder verlassen.

Das Spiel war am vergangenen Freitag im Geburtsland der „Pokémon“-Monster an den Start gegangen und hatte ähnlich wie zuvor schon in Dutzenden anderen Ländern einen Ansturm ausgelöst. Angesichts von Unfällen mit unaufmerksamen „Pokémon“-Spielern rief die Regierung die Bevölkerung zu Vorsicht und gutem Benehmen auf.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

60 Jahre Mercedes 300 SL Roadster

60 Jahre Mercedes 300 SL Roadster

Prinz Harry und Meghan Markle turteln in Toronto

Prinz Harry und Meghan Markle turteln in Toronto

Verden verleiht 59 goldene Ehrenamtskarten

Verden verleiht 59 goldene Ehrenamtskarten

Wenn sich die weißen Gassen leeren: Santorin im Oktober

Wenn sich die weißen Gassen leeren: Santorin im Oktober

Meistgelesene Artikel

Dieser Schamane denkt, er kann mit Krokodilen schwimmen - kurze Zeit später ist er tot

Dieser Schamane denkt, er kann mit Krokodilen schwimmen - kurze Zeit später ist er tot

17-Jährige geht feiern, lässt ihr Baby eine Woche lang allein - es verhungert

17-Jährige geht feiern, lässt ihr Baby eine Woche lang allein - es verhungert

Chihuahua frisst schlafendem Besitzer zwei Zehen ab

Chihuahua frisst schlafendem Besitzer zwei Zehen ab

Nach Erdbeben in Mexiko: „Frida“-Wunder bleibt aus

Nach Erdbeben in Mexiko: „Frida“-Wunder bleibt aus

Kommentare