Plastikpuppe kandidiert als Bürgermeisterin

Cincinatti - Kuriose Politik in den USA: Im Bundesstaat Ohio kandidiert eine Schaufensterpuppe für das Amt der Bürgermeisterin. Doch das ist nicht alles, denn die Plastik-Frau hat auch ein echtes Wahlprogramm.

Der Besitzer der Puppe namens "BarBe Q", Kenny Tessel, betont den Ernst der Kandidatur bei den anstehenden Bürgermeisterwahlen: "Wir wollen die Stimmen der Bürger. Das ist eine ernste Angelegenheit mit richtigen Programmpunkten."

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Tessel, der Besitzer des Restaurants "KT’s Barbecue" prangert mit seiner Aktion die Folgen des Verzehrs von Fast-Food, und auch die Industrie selbst, an. Ziel der Kandidatur von "BarBe Q" ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass ungesundes Essen zu Fettleibigkeit und anderen gesundheitlichen Problemen führen kann. Daraus resultieren dann höhere Krankenkassenbeiträge für hart arbeitende Leute, deren Gehalt dadurch verringert wird. Der Staat Cincinnatti belegt den achten Platz beim Fast Food-Konsum.

"BarBe Q" soll zudem Familienunternehmen Mut machen, sich gegen die billig produzierende Schnellrestaurants zu behaupten.

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