Plädoyer in Hannover

Prozess um Baby im Koffer: Fünf Jahre für Mutter gefordert

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Der Koffer, in dem ein totes und ein lebendes Baby gefunden wurde, steht im Landgericht in Hannover. Foto: Julian Stratenschulte

Hannover (dpa) - Nach dem Fund eines Babys in einem vollgestopften Koffer hat die Staatsanwaltschaft fünf Jahre Gefängnis für die Mutter gefordert. Sie habe sich egoistisch, verantwortungslos und gleichgültig verhalten, sagte Staatsanwältin Bianca Vieregge am Landgericht Hannover.

Die 22-Jährige hatte zugegeben, das Mädchen vernachlässigt zu haben, eine Tötungsabsicht aber bestritten. Indem sie den Koffer drei Tage nach der heimlichen Geburt aufstellte, habe sie den Tod des Säuglings zumindest billigend in Kauf genommen, sagte die Staatsanwältin. In dem Koffer befanden sich auch die sterblichen Überreste des ersten Kindes der jungen Frau.

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