Synalpheus pinkfloydi

Darum wurde dieser Krebs nach Pink Floyd benannt

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Eine an der Pazifikküste von Panama entdeckte Garnelenart aus der Familie der Pistolenkrebse. 

Oxford - Ein britischer Forscher hat eine von ihm entdeckte Art der Pistolenkrebse nach der Rockband Pink Floyd benannt. Der Grund dafür ist sehr persönlich.

Das Tier mit der auffälligen pinkfarbenen Schere wurde von einem internationalen Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Sammy De Grave von der Universität Oxford als eigene Spezies identifiziert. Der Krebs lebt vor der Küste Panamas. Nun heißt die Spezies offiziell Synalpheus pinkfloydi.

"Ich höre Pink Floyd seit 1979 (das Album) The Wall veröffentlicht wurde. Ich war damals 14 Jahre alt. Die Beschreibung dieser neuen Art von Pistolenkrebs war die perfekte Gelegenheit meiner Lieblingsband endlich ein Zeichen der Zustimmung zu geben", sagte De Grave einer Mitteilung zufolge.

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Pistolenkrebse betäuben oder töten Beutefische mit einem lauten Knall, den sie mit ihren Scheren erzeugen. Daher werden sie auch Knallkrebse genannt. Synalpheus pinkfloydi ist äußerlich kaum von einer bereits bekannten Art zu unterscheiden. Das Team um De Grave konnte aber erhebliche genetische Abweichungen nachweisen. Veröffentlicht wurde die Entdeckung am Mittwoch in der Fachzeitschrift "Zootaxa".

Übrigens: Nach dem Pink Floyd-Album "Ummagumma", ein britischer Ausdruck für Sex, haben Wissenschaftler eine entdeckte Libellenart benannt. Umma Gumma wurde im afrikanischen Gabun 2016 entdeckt. 

Modedesigner Wolfgang Joop hat jetzt auch einer Orchidee seinen Namen gegeben. Der 72-Jährige taufte am Mittwoch in der Potsdamer Biosphäre eine Neuzüchtung auf den Namen "Phalaenopsis Wolfi".

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dpa

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