200 Piloten in China täuschten Flugerfahrung vor

Peking - Nach einer Bruchlandung mit 42 Toten leitete die chinesische Luftverkehrsbehörde eine interne Ermittlung ein. Mit alarmierenden Folgen: Rund 200 Piloten haben bei ihrer Bewerbung gelogen.

Rund 200 chinesische Piloten haben bei Bewerbungen größere Erfahrung am Himmel vorgetäuscht, als sie eigentlich hatten. Die Piloten hätten die wahre Zahl ihrer Flugstunden und ihre Lebensläufe gefälscht, um von Airlines angeheuert zu werden, berichteten chinesische Medien am Dienstag.

Diese Enthüllungen hätten die Luftverkehrsbehörden in internen Anweisungen nach der Bruchlandung mit 42 Toten am 24. August in Yichun in Nordostchina gemacht. Als Konsequenz sei eine umfassende Untersuchung der Qualifikationen aller Piloten, Techniker und anderen Personals eingeleitet worden.

Die Erkenntnisse stützen sich auf Untersuchungen von 2008 bis 2009, die aber erst jetzt bekanntwurden. Die Hälfte der Piloten, die dabei wegen vorgetäuschter Flugerfahrung aufgeflogen seien, stehe in Diensten der Shenzhen Airlines, dem Mutterhaus von Henan Airlines, der die Unglücksmaschine gehörte, schrieb die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

dpa

Rubriklistenbild: © ap

Das könnte Sie auch interessieren

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Entwarnung nach Terrorangst in Londons Einkaufsviertel

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Diese Stellen vergessen Sie beim Putzen andauernd

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Werbung für Abtreibung: Ein Urteil heizt alte Debatten an

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Weg damit! Diese sechs Dinge sorgen in der Wohnung für miese Laune

Meistgelesene Artikel

US-Kampfjet-Pilot zeichnet riesiges Geschlechtsteil an den Himmel - Militär stinksauer

US-Kampfjet-Pilot zeichnet riesiges Geschlechtsteil an den Himmel - Militär stinksauer

Schweres Busunglück in Kolumbien: Mindestens 14 Tote

Schweres Busunglück in Kolumbien: Mindestens 14 Tote

Charles Manson ist tot: Mörder, Sektenführer und perverse Pop-Ikone

Charles Manson ist tot: Mörder, Sektenführer und perverse Pop-Ikone

10.000 Fälle betroffen: Daten in britischem Labor manipuliert

10.000 Fälle betroffen: Daten in britischem Labor manipuliert

Kommentare