Personalversagen Grund für russischen Kraftwerkunfall

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Bei der Havarie im russichen Wasserkraftwerk waren die Leichen von 67 Arbeitern geborgen worden.

Moskau - Knapp vier Monate nach der Havarie im größten russischen Wasserkraftwerk mit 75 Toten hat eine Duma-Kommission dem Personal Versagen vorgeworfen.

“Wäre die Turbine innerhalb der letzten 13 Minuten vor dem Unfall abgeschaltet worden, hätte es aus unserer Sicht keine Havarie gegeben“, sagte der Chef des Parlamentsausschusses für Energiewirtschaft, Juri Lipatow, am Mittwoch der Staatsagentur Ria Nowosti. Vor allem der zuständige Betreiber und der Chefingenieur des Kraftwerks am Sajano-Schuschensker Stausee in Sibirien hätten genug Zeit gehabt, um die Katastrophe vom 17. August abzuwenden. Die Kommission will ihren Abschlussbericht “in nächster Zeit“ vorlegen.

Eine Untersuchungskommission hatte technische Probleme als Grund für die schwerste Katastrophe in der russischen Energieversorgung seit Jahren festgestellt. Bei der Havarie hätten alle drei Sicherheitssysteme versagt. Nach offiziellen Angaben war es im Maschinenraum zu einer Explosion gekommen, nach der sturzflutartig Wasser eindrang.

dpa

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