Peinlich: Schon wieder Rückruf bei Toyota

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Der Lexus HS 250h ist das Vorzeigemodell bei Toyota.

Washington/Torrance - Der japanische Autohersteller Toyota muss schon wieder Tausende Autos in die Werkstätten rufen. Diesmal macht ausgerechnet die neue Hybrid-Luxuslimousine Ärger.

Bei einem Crashtest der US-Verkehrssicherheitsbehörde hat der Lexus HS 250h mehr Sprit verloren als zulässig. Toyota rief am Freitag in den USA vorsorglich 17 000 Autos zurück. Eine Lösung für das Problem hat der Hersteller aber noch nicht parat. In eigenen Tests blieb der Lexus unauffällig. “Wir nehmen die Testergebnisse der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) aber sehr ernst“, sagte Lexus-Manager Mark Templin.

Die gesamte Autoindustrie reagiert nach dem Rückruf-Debakel bei Toyota sehr nervös auf technische Pannen. Toyota hatte durch klemmende Gaspedale, rutschende Fußmatten und kurzzeitig aussetzende Bremsen in 8,5 Millionen Wagen einen enormen Imageschaden erlitten. Der Hersteller musste die Rekordstrafe von 16,4 Millionen Dollar (13,3 Mio Euro) zahlen, weil er die Behörden auf dem wichtigen US-Markt nicht rechtzeitig über die Probleme informiert hatte.

Der neue Rückruf ist doppelt peinlich: Zum einen handelt es sich um einen Hybridwagen - die Vorzeigetechnik der Japaner. Zum anderen ist Lexus die Nobelmarke des Konzerns. Bereits im April hatte Lexus gepatzt. Der Geländewagen GX 460 drohte bei Ausweichmanövern oder in zu schnell gefahrenen Kurven umzukippen. Toyota bekam das Problem mit einer Neuprogrammierung des elektronischen Stabilitätsprogramms in den Griff.

dpa

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