Papst spendet in Fatima Leidenden Trost

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Papst Benedikt XVI. im Gebet.

Fatima - Vor rund 400.000 Gläubigen hat Papst Benedikt XVI. am Donnerstag im Marienwallfahrtsort Fatima eine Messe unter freiem Himmel gehalten. Dabei wandte er sich vor allem an die Leidenden.

Die Feier war der Höhepunkt seiner viertägigen Portugalreise, die am  Freitag zu Ende geht. Er bete gemeinsam mit Maria für alle diejenigen, die von den verschiedensten Krankheiten und Leiden betroffen seien, sagte Benedikt. Alle Gebrechlichen rief er auf, das Gefühl, nutzlos zu sein, zu überwinden.

“Leiden, gelebt durch Jesus, führt zur Erlösung“, erklärte der Papst. Nach der Messe segnete Benedikt mehr als 400 gebrechliche Gottesdienstbesucher. Außerdem betete er am Grab der zwei Hirtenkinder, denen 1917 in Fatima die Jungfrau Maria erschienen sein soll. Fatima zählt zu den wichtigsten Wallfahrtsorten der katholischen Kirche. Anlass zu Benedikts Portugalreise war der zehnte Jahrestag der Seligsprechungen von Fatima.

Vor zehn Jahren hatte sein Vorgänger Johannes Paul II. die zwei Hirtenkinder seliggesprochen. Johannes Paul glaubte, er habe es dem Eingreifen Marias zu verdanken, dass er den Mordanschlag des türkischen Nationalisten Mehmet Ali Agca 1981 auf dem Petersplatz in Rom überlebte. Der 13. Mai ist sowohl der Jahrestag der Marien-Erscheinungen von Fatima als auch des Attentats. Am Mittwoch betete Benedikt vor einer Marienstatue, deren Krone die von dem Attentäter abgefeuerte Kugel ziert. Zum Abschluss seiner Reise feiert Papst Benedikt am Freitag ein weitere Messe in Porto, der zweitgrößten Stadt Portugals.

DAPD

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