Gangster exkommuniziert

Papst ruft zu Kampf gegen Mafia auf

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Papst Franziskus hat alle Mafiosi exkommuniziert.

Rom - Papst Franziskus hat am Samstag bei einem Besuch in der süditalienischen Region Kalabrien Italiens Mafiosi als „Anhänger des Bösen“ gegeißelt.

„Diejenigen, die den falschen Weg wählen, wie auch die Mafiosi, sind nicht in der Kommunion mit Gott. Sie sind exkommuniziert“, sagte der Papst. „Wenn die Bewunderung für Gott durch die Bewunderung für das Geld ersetzt wird, dann öffnet sich die Straße der Sünde, der Eigeninteresse und der Unterdrückung“, sagte der Pontifex in Sibari vor tausenden Menschen. Er rief die Jugendlichen auf, den Versuchungen des schnellen Geldes zu widerstehen.

Franziskus sprach auch direkt die 'Ndragheta an, Kalabriens Variante der Mafia. „Die 'Ndragheta ist genau das - die Bewunderung des Bösen, die Missachtung des Gemeinwohls. Gegen dieses Böse muss angekämpft werden.“ Die 'Ndragheta gilt als eine der mächtigsten Organisationen der Unterwelt mit Milliardenumsätzen. Ihre Verbindungen reichen bis nach Nordeuropa, Südamerika und den USA.

dpa

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