Papst für neue Weltfinanzordnung

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Papst Benedikt.

Rom/Freiburg - Papst Benedikt XVI. hat sich in seiner Sozialenzyklika für eine neue Weltfinanzordnung ausgesprochen, die von Ethik, Würde und der Suche nach dem Allgemeinwohl geleitet werden soll.

In der Enzyklika “Caritas in Veritate“ (Liebe in Wahrheit), der dritten seiner Amtszeit, prangerte der Papst am Dienstag die Mentalität des Gewinnstrebens um jeden Preis an. Diese Gier habe den schwersten Niedergang der Weltwirtschaft seit der Großen Depression herbeigeführt.

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Zollitsch lobt päpstliche Sozialenzyklika

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch , nannte die Enzyklika einen entscheidenden Beitrag zur aktuellen Globalisierungs- und Gerechtigkeitsdebatte. “Nicht zuletzt der Zeitpunkt der Veröffentlichung einen Tag vor Beginn des G8-Gipfels in L'Aquila macht die Dringlichkeit des Anliegens deutlich.“

Der Papst rufe nicht nur die Verantwortlichen der wichtigsten Industrienationen, den aktuellen Herausforderungen mutig zu begegnen und dabei die notwendigen ethischen Grundlagen nicht zu vergessen, sondern ermutige alle Menschen guten Willens, sich als Gestalter derzeitiger Entwicklungen zu sehen. “Umdenken ist bei allen gefordert!“, erklärte der Freiburger Erzbischof.

ap

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