Papst: Missbrauchsskandal "wirklich entsetzlich"

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Papst Benedikt XVI. hat den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche ungewöhnlich scharf verurteilt.

Lissabon - Papst Benedikt XVI. hat den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche ungewöhnlich scharf verurteilt.

Die Missbrauchsfälle seien innerhalb der Kirche entstanden, nicht außerhalb, sagte er am Dienstag auf dem Flug nach Portugal. Benedikt setzte sich für eine tiefgreifende Säuberung und Buße innerhalb der Kirche ein, es müsse aber auch Gerechtigkeit und Verzeihen geben. Die Kirche habe schon immer unter inneren Problemen zu leiden gehabt. Was man aber heute sehe, sei “wirklich erschreckend“, sagte er. Anlass seiner Reise ist der zehnte Jahrestag der Seligsprechungen von Fatima.

Das 83-Jährige katholische Kirchenoberhaupt wird am Donnerstag eine Messe in dem Wallfahrtsort feiern. Vor zehn Jahren hatte sein Vorgänger Johannes Paul II. zwei Hirtenkinder seliggesprochen, denen dort 1917 die Jungfrau Maria erschienen sein soll. Außerdem wird Benedikt die Hauptstadt Lissabon sowie Porto besuchen.

apn

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