Es gibt nur 1800 Exemplare

Pandawilderer in China festgenommen

+
Es leben nur noch gut 1800 Exemplare in freier Wildbahn.

Peking - Im Süden Chinas sind nach der Entdeckung von Körperteilen eines Pandas zehn Verdächtige festgenommen worden.

Sie sollen das seltene Tier in der südlichen Provinz Yunnan getötet und sein Fleisch vermarktet haben, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. In den sozialen Medien entlud sich der Volkszorn gegen die Verdächtigen.

Den Berichten zufolge hatten die Behörden Teile eines Panda-Schädels, Knochen, ein Fell, eine Gallenblase und mehrere Kilogramm Fleisch sichergestellt. Zwei Brüder sollen den Panda im Nordosten Yunnans getötet haben, wo schon seit langer Zeit kein Exemplar des seltenen Tieres mehr gesichtet worden sei.

Die Brüder seien auf der Jagd nach einem Raubtier gewesen, das eines ihrer Schafe gerissen habe. Sie hätten auf ein „großes Tier“ geschossen und erst hinterher gemerkt, dass es ein Panda war, meldete Xinhua unter Berufung auf Forstbehörden. Das habe sie aber nicht daran gehindert, das Fleisch zu vermarkten, das dann mehrmals den Besitzer wechselte.

Pandas sind extrem selten, es leben nur noch gut 1800 Exemplare in freier Wildbahn, die meisten davon in West- und Zentralchina. Auf die Jagd stehen in China Haftstrafen zwischen zehn Jahren und lebenslang.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Simbabwe: Regierungspartei leitet Mugabes Amtsenthebung ein

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Fotostrecke: Werder-Mitgliederversammlung 2017

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Sonst nichts gemeinsam: Deutsche Großstädte und ihre US-Namensvetter

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Weihnachtsmarkt in Nienburg: Aufbau läuft

Meistgelesene Artikel

Das halbe Gesicht dieser Frau verbrennt über Nacht - sie hat einen schlimmen Verdacht

Das halbe Gesicht dieser Frau verbrennt über Nacht - sie hat einen schlimmen Verdacht

TV-Reporter schreibt unheimliche Nachricht und verschwindet dann im Dschungel

TV-Reporter schreibt unheimliche Nachricht und verschwindet dann im Dschungel

US-Senatskandidat: Weitere Belästigungsvorwürfe gegen Moore

US-Senatskandidat: Weitere Belästigungsvorwürfe gegen Moore

Einer der gefürchtetsten Paten: Ehemaliger Mafia-Boss Toto Riina gestorben

Einer der gefürchtetsten Paten: Ehemaliger Mafia-Boss Toto Riina gestorben

Kommentare