Osterjagd in Neuseeland: Fast 10 000 Kaninchen erlegt

+
Jedes Jahr zur Osterzeit versuchen die Jäger in Neuseeland die Kaninchen-Plage einzudämmen. Foto: Soeren Stache / Illustration

Wellington (dpa) - Alljährlich zu Ostern ziehen in Neuseeland Jäger los, um die Kaninchen-Plage einzudämmen. Die Bilanz der zweitägigen Jagd lautet: 9680 tote Kaninchen, mehr als im vergangenen Jahr, wie die Zeitung "Otago Daily Times" berichtet.

Die Jäger hätten zudem mehr als 300 Hasen sowie Wiesel, Ziegen, Schweine Truthähne, Elstern und Opossums erlegt. An der 25. "Osterhasenjagd" in der Nähe von Otago nahmen nach diesem Angaben 324 Jäger teil.

"Im Gesetz über biologische Sicherheit sind Kaninchen als ungewollte Organismen klassifiziert", erklärt das Umweltamt Neuseelands. Sie vermehrten sich, nun ja, wie Karnickel, sie machten Schafen die Nahrung streitig, bedrohten heimische Pflanzen und trügen als Beute anderer eingeschleppter Raubtiere zum Aussterben heimischer Vögel und anderer Tiere bei.

Otago Daily Times zu Kaninchen-Jagd

Neuseeländisches Umweltamt zu Kaninchen

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Frankreichs WM-Triumph nach furiosem Finale

Frankreichs WM-Triumph nach furiosem Finale

Tausende jubeln König Philip und Königin Melanie zu

Tausende jubeln König Philip und Königin Melanie zu

Frankreich zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister - die Bilder vom Finale gegen Kroatien

Frankreich zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister - die Bilder vom Finale gegen Kroatien

Politisch motivierte Unterbrechung des WM-Finals - Bilder der Flitzer-Aktion

Politisch motivierte Unterbrechung des WM-Finals - Bilder der Flitzer-Aktion

Meistgelesene Artikel

Schäferhund beißt IS-Kämpfer in höchster Not die Kehle durch

Schäferhund beißt IS-Kämpfer in höchster Not die Kehle durch

Ryanair-Maschine landet unplanmäßig in Frankfurt - 33 Passagiere in Klinik

Ryanair-Maschine landet unplanmäßig in Frankfurt - 33 Passagiere in Klinik

Monster-Krokodil macht einen Fehler - nach fast zehn Jahren

Monster-Krokodil macht einen Fehler - nach fast zehn Jahren

Vater stirbt bei Autounfall im Beisein seines Sohnes - Zehnjähriger in Lebensgefahr

Vater stirbt bei Autounfall im Beisein seines Sohnes - Zehnjähriger in Lebensgefahr

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.