Ösis verkaufen jetzt doch keine Berggipfel

Wien - Die Ankündigung, zwei Berggipfel zu verkaufen, hat in Österreich für mächtig Wirbel gesorgt. Es hagelte Kritik. Jetzt hat die Regierung das Vorhaben gestoppt.  

Die österreichische Regierung hat den geplanten Verkauf von zwei Berggipfeln im kommenden Monat nach breiter Kritik an dem Projekt gestoppt. Die zwei Gipfel in Osttirol hätten für einen Gesamtpreis von 121.000 Euro auf dem freien Markt verkauft werden sollen. Einer der beiden Gipfel ist 2.600 Meter hoch, der andere 2.690. “Wir haben den Verkauf abgebrochen“, bestätigt Ernst Eichinger von der Bundesimmobiliengesellschaft, die für den Verkauf verantwortlich ist, nach einem Gespräch mit Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

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Dieser hatte sich zuvor dafür ausgesprochen, dass die beiden Gipfel in öffentlicher Hand bleiben sollten. Nun solle eine innerösterreichische Lösung geprüft werden, sagte Eichinger österreichischen Medien. Auch eine Reihe von Regional- und Oppositionspolitikern hatten sich gegen den Verkauf ausgesprochen. Nach Angaben von Eichinger hat eine Flut von E-Mails sein Büro erreicht, die von “Empörung bis zu Beschimpfungen“ gereicht hätten.

dapd

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