Ostchinesische Stadt unter Schock

Öl-Leitung explodiert - Mindestens 30 Tote

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Chinesische Rettungskräfte suchen in den zerborstenen Straßen nach Überlebenden 

Qingdao - Bei der Explosion einer defekten Ölpipeline in China sind am Freitag mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 160 wurden verletzt.

Bei dem Unglück in der Hafenstadt Qingdao im Osten des Landes wurden 35 Menschen getötet und mehr als 160 weitere verletzt, teilten die Behörden mit. Die Detonation am Freitag riss Straßen auf und warf Autos um, in der Bucht von Jiaozhou lief Öl ins Meer.

Tod und Chaos nach Pipeline-Explosion

Pipeline-Explosion tötet über 50 Menschen

An der Pipeline in Qingdao war zunächst ein Leck entdeckt worden. Wenige Stunden später explodierte die Leitung des staatlichen chinesischen Energiekonzerns Sinopec bei Reparaturarbeiten. In einem Bus, der in einen riesigen Riss im Boden stürzte, saßen mehrere Passagiere fest, wie ein Helfer sagte: "So etwas habe ich bisher nur in Katastrophenfilmen gesehen." Über der Stadt in der Provinz Shandong hing dichter schwarzer Rauch.

Weil der Unglücksort in der Nähe der Küste liegt, wurden Barrieren errichtet, damit kein Öl ins Meer gelangt. Trotzdem floss Öl in die Bucht von Jiaozhou. Auch dort gab es Feuer und Explosionen gegeben. Das Öl soll Augenzeugen zufolge eine Wasserfläche von rund 3000 Quadratmetern verseucht haben.

afp

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