Geschwindigkeitssensoren offenbar nicht ausgetauscht

Obama sichert Hilfe bei Suche nach Air-France-Maschine zu

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Suche nach der Air-France-Maschine geht weiter.

Caen/Paris - Die USA wollen Frankreich und Brasilien bei der Suche nach dem abgestürzten Air-France-Flugzeug zur Seite stehen. US-Präsident Barack Obama sicherte am Samstag die Unterstützung seines Landes zu.

Auch die Gedanken und Gebete der Amerikaner gälten den Hinterbliebenen, sagte er bei seinem Besuch in Frankreich . Unter den 228 Opfern waren auch zwei Amerikaner.

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Die französischen Ermittler teilten unterdessen mit, dass Air France entgegen einer Empfehlung von Hersteller Airbus die Sensoren zur Ermittlung der Fluggeschwindigkeit an der Unglücksmaschine nicht ersetzt habe. Es seien Probleme bei den Instrumenten für den A330 - dem Modell der verschollenen Maschine - festgestellt worden, sagte der Leiter der Untersuchungsbehörde, Paul-Louis Arslanian am Samstag . Daraus dürften aber keine voreiligen Schlüsse gezogen werden, betonte er. Air France hatte am Freitag angekündigt, an allen Mittel- und Langstrecken-Flugzeugen von Airbus die betreffenden Sensoren zu ersetzen.

Letzte Signale des abgestürzten Flugzeugs belegen nach Erkenntnissen der Ermittler bisherige Informationen, dass der Airbus ohne Autopilot flog. Es sei aber unklar, ob die Piloten von Flug AF 447 den Autopiloten ausschalteten oder ob sich das Gerät wegen widersprüchlicher Informationen des Computersystems über die Fluggeschwindigkeit selbst abschaltete, erklärte Arslanian.

Die Ermittler untersuchten 24 automatisch gesandte Signale aus den letzten Minuten des Fluges. Die Ermittlungen ergaben nach Angaben von Airbus, dass sich widersprechende Anzeigen verschiedener Instrumente vorlagen. Zu diesem Zeitpunkt flog die Maschine durch eine riesige tropische Gewitterfront. Es lägen Signale vor, “die zeigen, dass der Autopilot nicht funktionierte“, sagte Chefermittler Alain Bouillard.

Suche nach Wrackteilen geht weiter

Die Suche nach Opfern, Wrackteilen sowie dem Flugschreiber des über dem Atlantik abgestürzten Airbus ging am Wochenende weiter. Arslanian gab aber zu bedenken, dass selbst der Fund des akustischen Signalgebers nicht unbedingt der Durchbruch wäre. Es gebe keine Garantie, dass dieser Sender noch an den Flugrekordern befestigt sei. Beim dem Absturz kamen 228 Menschen ums Leben, darunter 28 Deutsche. Die Maschine, die auf dem Weg von Rio de Janeiro nach Paris war, verschwand in der Nacht zum Montag rund 1.000 Kilometer vor der brasilianischen Küste.

ap

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