Nordkorea verurteilt US-Bürger zu Zwangsarbeit

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Nordkoreas Machthaber Kim Jong Il.

Seoul - Nordkorea hat einen US-Bürger wegen illegaler Einreise zu acht Jahren Zwangsarbeit und einer Geldstrafe von 70 Millionen Won (580.000 Euro) verurteilt.

Der Mann habe sein Fehlverhalten vor Gericht eingestanden, hieß es in einer kurzen Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch. Aijalon Mahli Gomes wurde nach Angaben der Regierung in Pjöngjang Ende Januar festgenommen, als er von China aus ins Land kam.

Der 30-Jährige ist damit bereits der vierte US-Bürger in gut einem Jahr, der wegen illegaler Einreise in dem kommunistischen Staat festgesetzt wurde. Das Urteil gegen ihn erging laut KCNA am Dienstag. Im Februar hatte die Regierung nach sechswöchiger Haft den US-Missionar Robert Park freigelassen. Er war an Weihnachten festgenommen worden, als er über den zugefrorenen Fluss Tumen die Grenze von China aus überschritt.

DAPD

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