Regenfälle in Italien lassen nach - vier Menschen vermisst

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Vor allem der Norden Italiens hat mit heftigen Regenfällen zu kämpfen. Der Fluss Po tritt über die Ufer.

Rom - Heftige Regenfälle halten vor allem den Norden Italiens seit zwei Tagen auf Trab. Nun hat der Regen leicht nachgelassen, die Situation bleibt aber angespannt.

Die seit zwei Tagen andauernden heftigen Regenfälle in Italien haben nachgelassen. Die Situation am Fluss Po blieb aber auch am Samstag weiter angespannt. Bei der Stadt Pavia südlich von Mailand im Norden des Landes drohte der Fluss über die Ufer zu treten. Bei dem Unwetter ist bislang ein Mann ums Leben gekommen, vier weitere Menschen wurden noch vermisst - zwei auf Sizilien, einer in Ligurien und einer im Piemont. Auf Sizilien fand die Polizei nur das Moped und den Helm eines der Vermissten.

Für die Regionen Piemont und Ligurien war am Donnerstag die höchste Alarmstufe Rot wegen Unwetters ausgerufen worden. Nach Angaben des lokalen Zivilschutzes verloren allein im Piemont rund 610 Menschen ihr Zuhause, während 20 Einwohner noch immer in ihren Dörfern von der Außenwelt abgeschnitten waren.

Die Höhe des finanziellen Schadens der Überschwemmungen war noch nicht absehbar. Nach Einschätzung des italienischen Bauernverbands Coldiretti könnten die Regenfälle jedoch um die 50 Prozent der Orangenernte in den betroffenen Teilen Siziliens zerstört haben. Naturkatastrophen hätten Italien in den vergangenen zehn Jahren 14 Milliarden Euro gekostet.

dpa

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