Niki Lauda kritisiert Luftraum-Sperrung

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Niki Lauda im Cockpit eines A319.

Wien - Airline-Chef Niki Lauda und die Führung der Austrian Airlines (AUA) bezweifelten, dass die Vulkanasche-Wolke aus Island derzeit noch eine Gefahr für den Flugverkehr in Österreich darstellt.

“Die Partikel sind nach Rücksprache mit meinem Triebwerkserzeuger mittlerweile kein Problem mehr“ sagte Lauda auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den AUA-Vorständen Peter Malanik und Andreas Bierwirth in Wien. “Meiner Meinung nach könnte man schon lange fliegen.“

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Laudas Fluggesellschaft “Flyniki“ wollte am Samstagvormittag auf der Strecke Wien-Salzburg-Wien in einer Höhe von unter 6000 Metern einen Sichtflug durchführen, um die Triebwerke anschließend auf eventuelle Asche- und Staubspuren zu untersuchen. Die österreichische Gesellschaft für Zivilluftfahrt “Austro Control“ habe dies jedoch untersagt. Laut Bierwirth seien derartige Testflüge in der Schweiz und in Deutschland hingegen genehmigt worden. Dabei seien keinerlei Probleme aufgetreten: “Es wurde nichts festgestellt, was auf Schädigungen hinweist.“ Die Flughäfen in Österreich bleiben auch in der Nacht zum Sonntag bis mindestens 2.00 Uhr geschlossen. Ab 20.00 Uhr sollte zumindest der höhere Luftraum ab 7500 Metern schrittweise geöffnet werden. Dieser Vorgang sei gesamteuropäisch abgestimmt, sagte “Austro Control“-Sprecher Peter Schmidt der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Allein in Wien mussten am Samstag 269 Abflüge gestrichen werden

Die AUA ist zuversichtlich, dass der Flugbetrieb am Sonntagnachmittag teilweise wieder aufgenommen werden kann. Niki Lauda zeigte sich weniger optimistisch. Er will nun am Sonntag einen Testflug nach Salzburg durchführen lassen. Er drohte mit rechtlichen Konsequenzen, sollte “Austro Control“ dem wieder nicht zustimmen.

dpa

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