Siebenjährige infiziert

Neuer Vogelgrippe-Erreger erreicht Peking

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In dieser chinesischen Spezialklinik liegt die Siebenjährige, die mit dem neuen Vogelgrippe-Virus infiziert wurde.

Peking - Ärzte haben erstmals das neue Vogelgrippevirus in der Hauptstadt Peking nachgewiesen: Ein siebenjähriges Mädchen sei mit dem Erreger H7N9 infiziert worden.

Das teilte die Pekinger Gesundheitsbehörde am Samstag mit. Das Kind sei bereits am Donnerstag mit Fieber, Husten, Hals- und Kopfschmerzen in ein Krankenhaus eingeliefert worden, befinde sich aber in einem stabilen Zustand. Die Eltern des Kindes arbeiteten im Geflügelhandel, hieß es.

Das neue Virus trat seit März bisher nur im Osten Chinas auf. Elf Menschen starben an der Krankheit, mindestens 37 wurden infiziert. Die Behörden ordneten Massenschlachtungen von Geflügel an und verboten den Geflügelhandel in mehreren Städten, auch in der Finanzmetropole Shanghai. Aus Shanghai wurden bisher 21 Erkrankungen gemeldet, darunter sieben Todesfälle.

Experten gehen davon aus, dass sich das Virus durch direkten Kontakt mit infiziertem Geflügel auf Menschen überträgt. Offenbar gibt es keine Hinweise auf eine Übertragung von Mensch zu Mensch.

AP

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