Neuer Asche-Ausbruch am Vulkan Calbuco in Chile

Drohkulisse: Zwei Männer befreien ein Hausdach von einer Ascheschicht, während im Hintergrund der Vulkan Calbuco mit einer riesigen Rauchwolke droht. Foto: Felipe Trueba
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Drohkulisse: Zwei Männer befreien ein Hausdach von einer Ascheschicht, während im Hintergrund der Vulkan Calbuco mit einer riesigen Rauchwolke droht. Foto: Felipe Trueba
Ein Haufen Vulkanasche hat ein Auto in der Nähe des Calbuco zur Hälfte begraben. Foto: Felipe Trueba/Archiv
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Ein Haufen Vulkanasche hat ein Auto in der Nähe des Calbuco zur Hälfte begraben. Foto: Felipe Trueba/Archiv
Der Calbuco spuckt wieder Asche. Foto: Alex Vidal Brecas/Archiv
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Der Calbuco spuckt wieder Asche. Foto: Alex Vidal Brecas/Archiv
Alarmstufe Rot: Der Calbuco hat sich nach mehr als 40 Jahren Ruhe mit einem gewaltigen Ausbruch zurückgemeldet. Foto: Alex Vidal Brecas/Archiv
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Alarmstufe Rot: Der Calbuco hat sich nach mehr als 40 Jahren Ruhe mit einem gewaltigen Ausbruch zurückgemeldet. Foto: Alex Vidal Brecas/Archiv
Der Vulkan Calbuco im Süden Chiles ist zum dritten Mal binnen weniger Tage ausgebrochen. Foto: Francisco Negroni/Archiv
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Der Vulkan Calbuco im Süden Chiles ist zum dritten Mal binnen weniger Tage ausgebrochen. Foto: Francisco Negroni/Archiv
Der 2003 Meter hohe Calbuco war zuletzt 1972 ausgebrochen. Foto: Francisco Negroni/Archiv
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Der 2003 Meter hohe Calbuco war zuletzt 1972 ausgebrochen. Foto: Francisco Negroni/Archiv

Der dritte Vulkanausbruch des Calbuco in Folge ist schwächer als die vorherigen Eruptionen. Bevorstehende Regenfälle könnten jedoch die Lage erschweren.

Santiago de Chile (dpa) - Nach dem dritten Ausbruch des Vulkans Calbuco binnen weniger Tage drohen im Süden Chiles Säureregen und Schlamm-Massen in den Flüssen.

Vorausgesagte Regenfälle könnten die Flussläufe am Vulkanhang mit der gefallenen Asche anschwellen lassen, warnte der Geologische Dienst Sernageomin. Der Blanco-Fluss sei bereits überflutet. Zwei Brücken auf Landstraßen wurden überschwemmt und möglicherweise beschädigt, berichtete der Katastrophendienst Onemi.

Der Regenfall könnte in Verbindung mit der am Donnerstag vier Kilometer hoch gestiegenen Aschefahne auch einen Säureregen verursachen, warnte die Vulkanologin Moyra Gardeweg beim Nachrichtenportal Emol. Der saure Regen würde die Trinkwasserversorgung stören.

Insgesamt wurden 6685 Menschen in der ausgerufenen Evakuierungszone 20 Kilometer um den Krater in Sicherheit gebracht. Rund 300 Landwirte und 4500 Tiere seien von dem Ascheausbruch direkt betroffen worden. Der Flughafen der 50 Kilometer entfernten Stadt Puerto Montt wurde geschlossen. Wegen der schlechten Luftqualität wurde vorläufig der Unterricht in der 9000 Einwohner zählenden Ortschaft Puerto Octay ausgesetzt.

Auch im südargentinischen Flughafen von Neuquén wurden mehrere Flüge gestrichen. Der Flughafen war erst am Mittwoch nach den vorherigen Ascheregen wieder geöffnet worden.

Der Wind hat die Rauchfahne diesmal in Richtung Südosten geführt. Bei den beiden früheren Ausbrüchen hatte der Wind die Asche in Richtung Nordosten über 1900 Kilometer bis nach Buenos Aires in Argentinien getragen. Der 2303 Meter hohe Calbuco hatte bei den Ausbrüchen der vergangenen Woche 210 Millionen Tonnen Asche bis auf 17 Kilometer Höhe ausgespuckt.

Twitter-Account Geologischer Dienst

Lagebericht Geologischer Dienst

Lagebericht Katastrophenschutz Onemi

Bericht Nachrichtenportal Emol

Bericht Radio Cooperativa

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