Netanjahu: Soldaten handelten in Notwehr

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Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu: Soldaten handelten in Notwehr.

Toronto/Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident benjamin Netanjahu nimmt seine Streitkräfte in Schutz und sagt, wie handelten aus Notwehr als sie den Schifskonvoi angriffen.

Die israelischen Streitkräfte haben nach Angaben von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei der Erstürmung eines Schiffskonvois mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen aus Notwehr gehandelt. Die Soldaten seien angegriffen worden, sagte Netanjahu am Montag nach einem Treffen mit dem kanadischen Regierungschef Stephen Harper in Toronto. Die Schiffe hätten nach Waffen durchsucht werden sollen, und das sechste habe bei der Kontrolle nicht kooperiert. Wegen der Krise nach dem tödlichen Einsatz im Mittelmeer sagte Netanjahu einen geplanten Besuch im Weißen Haus am Dienstag ab.

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Er wollte eigentlich in Washington mit US-Präsident Barack Obama zusammentreffen. Nach der israelischen Militäraktion entschied er sich jedoch, früher nach Israel zurückzukehren, wie sein Büro mitteilte. Obama forderte in einem Telefonat mit Netanjahu, der Zwischenfall müsse lückenlos aufgeklärt werden, wie das Weiße Haus mitteilte. Das Treffen der beiden Politiker werde baldmöglichst nachgeholt. Bei der Offensive wurden am Montag neun pro-palästinensische Aktivisten getötet und Dutzende Menschen verletzt. Das blutige Vorgehen der Streitkräfte in internationalen Gewässern stieß im Ausland auf scharfe Kritik und Empörung.

dapd

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