Suche in Polen

Nazi-Goldzug: Kritik an neuen Plänen der Hobby-Schatzgräber

+
Baggerarbeiten während der Suche nach dem "Nazi-Goldzug in Polen.

Walbrzych/Warschau - Auf der Suche nach dem angeblichen Goldzug in Polen stößt der neue Ansatz von Hobby-Schatzgräbern bei Bergbau-Experten auf Kritik.

Nahe an der Erdoberfläche seien seismische Messungen keine geeignete Methode, kommentierte Geophysiker Dr. Slawomir Porzucek von der Krakauer Bergbauakademie AGH die Pläne des Teams um Piotr Koper und Andreas Richter. "Ein Bodenradar ist da genauer", sagte er. Damit hatten AGH-Wissenschaftler das Gebiet beim niederschlesischen Walbrzych (Waldenburg) bereits untersucht. Sie schlossen aus, dass dort ein deutscher Panzerzug liege.

Koper und Richter hatten behauptet, den Zug in einem unterirdischen Tunnel auf Bodenradarbildern gesehen zu haben. Grabungen lieferten jedoch keine Ergebnisse. Mit der Fortsetzung der Suche will das Schatzgräber-Duo nach Ansicht des AGH-Experten das Aufsehen um den Goldzug aufrecht erhalten.

Jahrzehntealten Gerüchten zufolge sollen Nazis mit dem Zug gegen Ende des Zweiten Weltkrieges Gold und andere Schätze vor der heranrückenden Sowjet-Armee versteckt haben. Beweise dafür gibt es nicht.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland nach 2:1 gegen Schweden wieder im WM-Rennen

Deutschland nach 2:1 gegen Schweden wieder im WM-Rennen

Zwei Zweier, viele Fünfer: Bilder und Noten vom deutschen Schicksalsspiel in Sotschi

Zwei Zweier, viele Fünfer: Bilder und Noten vom deutschen Schicksalsspiel in Sotschi

Mexiko gewinnt Hitzeschlacht gegen Südkorea

Mexiko gewinnt Hitzeschlacht gegen Südkorea

Kit Harington und Rose Leslie haben geheiratet

Kit Harington und Rose Leslie haben geheiratet

Meistgelesene Artikel

Dieser Mann hat sein Gedächtnis verloren - Polizei steht vor einem Rätsel

Dieser Mann hat sein Gedächtnis verloren - Polizei steht vor einem Rätsel

Autofahrerin schlägt beim Einsteigen Alarm - Polizisten machen Schock-Fund in Motorraum

Autofahrerin schlägt beim Einsteigen Alarm - Polizisten machen Schock-Fund in Motorraum

Touristin erschießt höchst seltenes Tier - die Reaktionen folgen prompt

Touristin erschießt höchst seltenes Tier - die Reaktionen folgen prompt

Panische Ratte zerfetzt Rupien im Wert von 15.000 Euro

Panische Ratte zerfetzt Rupien im Wert von 15.000 Euro

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.