Oft auch aus Unwissenheit

Naturschützer warnen vor Einfuhr exotischer Souvenirs

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Der Kopf einer echten toten Schange ist im Zoo in Frankfurt am Main in einer Flasche "Schlangenwein" aus Vietnam zu sehen. Foto: Boris Roessler

Frankfurt/Main (dpa) - Zur beginnenden Fernreisesaison haben die Naturschutzorganisation WWF und der Frankfurter Zoo davor gewarnt, aus dem Urlaub exotische Souvenirs mitzubringen.

Die Einfuhr etwa von lebenden Reptilien, Wildkatzenfellen oder Elfenbein-Schnitzereien sei nicht nur verboten, sie sei zugleich die größte Bedrohung für seltene Tier- und Pflanzenarten. "Urlauber gefährden durch das Sammeln oder den Kauf von Souvenirs die Bestände bedrohter Arten, oft auch aus Unwissenheit", sagte der Leiter des WWF-Artenschutzes, Jörg-Andreas Krüger, am Freitag in Frankfurt.

Nach Angaben des WWF wurden allein am Frankfurter Flughafen im vergangenen Jahr mehr als 4600 lebende Tiere und 3700 Pflanzen beschlagnahmt.

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