Erdbeben und Überschwemmungen

Naturkatastrophen 2016: Die Schadensbilanz

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Die teuerste Naturkatastrophe des Jahres 2016 ereignete sich im April auf der südjapanischen Insel Kyushu.

München - Überschwemmungen und Sturzfluten gab es im vergangenen Jahr ungewöhnlich viele. Doch insgesamt starben weniger Menschen durch Naturkatastrophen. 

Naturkatastrophen haben nach Angaben des Rückversicherers Munich Re im vergangenen Jahr weltweit Schäden in Höhe von 175 Milliarden Dollar (168 Milliarden Euro) verursacht. Dies sei die höchste Schadensumme seit vier Jahren, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. "Nach drei Jahren mit relativ niedrigen Naturkatastrophenschäden lagen die Schadenssummen 2016 wieder im mittleren und damit zu erwartenden Rahmen" erklärte Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek.

Die teuerste Naturkatastrophe des Jahres 2016 ereignete sich im April auf der südjapanischen Insel Kyushu: Zwei Erdbeben verursachten dort einen Schaden von 31 Milliarden Dollar. Schwere Überschwemmungen in China im Juni und Juli richteten Schäden in Höhe von 20 Milliarden Dollar an.

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Die japanische Armee hat Helfer in die am schwersten betroffene Provinz Kumamoto entsandt. Foto: Kimimasa Mayama
Die japanische Armee hat Helfer in die am schwersten betroffene Provinz Kumamoto entsandt. Foto: Kimimasa Mayama © Kimimasa Mayama
In der Ortschaft Minamiaso ging ein gewaltiger Erdrutsch nieder und verschüttete eine Straße. Foto: Yomiuri Shimbun
In der Ortschaft Minamiaso ging ein gewaltiger Erdrutsch nieder und verschüttete eine Straße. Foto: Yomiuri Shimbun © Yomiuri Shimbun
Erneut hat ein schweres Erdbeben Japan heimgesucht. Foto: Kimimasa Mayama
Erneut hat ein schweres Erdbeben Japan heimgesucht. Foto: Kimimasa Mayama © Kimimasa Mayama
Bild der Verwüstung im südwestjapanischen Mashiki: Das jüngste Erdbeben hat mindestens 22 Menschen in den Tod gerissen. Foto: Kimimasa Mayama
Bild der Verwüstung im südwestjapanischen Mashiki: Das jüngste Erdbeben hat mindestens 22 Menschen in den Tod gerissen. Foto: Kimimasa Mayama © Kimimasa Mayama
Viele Häuser in der am schwersten betroffenen Provinz Kumamoto sind zerstört. Foto: Kimimasa Mayama
Viele Häuser in der am schwersten betroffenen Provinz Kumamoto sind zerstört. Foto: Kimimasa Mayama © Kimimasa Mayama
Ein Frau läuft durch einen zerstörten Straßenzug in Mashiki: Das Erdbeben der Stärke 7,3 auf der südlichen japanischen Hauptinsel Kyushu war erheblich stärker als das erste Beben am Donnerstag. Foto: Kimimasa Mayama
Ein Frau läuft durch einen zerstörten Straßenzug in Mashiki: Das Erdbeben der Stärke 7,3 auf der südlichen japanischen Hauptinsel Kyushu war erheblich stärker als das erste Beben am Donnerstag. Foto: Kimimasa Mayama © Kimimasa Mayama
In Mashiki setzen Rettungskräfte Spürhunde ein, um Verschüttete zu finden. Foto: Kimimasa Mayama
In Mashiki setzen Rettungskräfte Spürhunde ein, um Verschüttete zu finden. Foto: Kimimasa Mayama © Kimimasa Mayama

Bei den Naturkatastrophen kamen 2016 laut Munich Re weltweit 8.700 Menschen ums Leben. Dies waren demnach deutlich weniger als 2015. Die Zahl der Toten lag zudem auch erheblich unter dem Zehn-10-Jahres-Durchschnitt von 60.600 Toten.

Außergewöhnlich hoch war nach Angaben des Rückversicherers der Anteil von Überschwemmungen und Sturzfluten, die 34 Prozent der Gesamtschäden ausmachten. Im Schnitt der vergangenen zehn Jahre betrug ihr Anteil 21 Prozent.

afp

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