Schwarzmarktwert von einer Million Euro

38 Kilo! Nashorn-Schmuggel in Vietnam aufgeflogen

Hanoi - Die Polizei in Vietnam hat 38 Kilo geschmuggelte Nashorn-Hörner sichergestellt. Sie nahm zwei Männer fest.

Die Männer hatten die Hörner im Schwarzmarktwert von bis zu einer Million Euro in Taschen versteckt und wurden festgenommen, als sie in der Provinz Nghe An im Norden des Landes aus einem Zug stiegen, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Einer der beiden sagte, er sei nur als Kurier angeheuert gewesen.

Nashorn wird in Vietnam unter anderem zum Fiebersenken in der traditionellen Medizin verwendet - auch wenn es keinerlei wissenschaftlichen Nachweis gibt, dass das hilft. Ein Gramm Horn kann mehr als 120 Euro kosten. Durch die nicht nachlassende Nachfrage in Vietnam und China hat die Nashorn-Wilderei in Afrika dramatische Ausmaße angenommen. In Südafrika haben Wilderer nach Angaben des dortigen Umweltministeriums im vergangenen Jahr so viele Nashörner abgeschlachtet wie nie zuvor: 1215 Tiere.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Meistgelesene Artikel

Experten angespannt: Asteroid raste auf Erde zu - und verfehlte sie nur knapp

Experten angespannt: Asteroid raste auf Erde zu - und verfehlte sie nur knapp

Pechvogel-Frau landet einen viralen Hit mit dem Versuch, ihr Handy zu retten

Pechvogel-Frau landet einen viralen Hit mit dem Versuch, ihr Handy zu retten

Zu Fuß von Hamburg nach Shanghai: Extremsportler bricht sich beide Füße

Zu Fuß von Hamburg nach Shanghai: Extremsportler bricht sich beide Füße

Gericht: Strafbefehle müssen in Sprache des Empfängers übersetzt werden

Gericht: Strafbefehle müssen in Sprache des Empfängers übersetzt werden

Kommentare