NASA-Sonde schlägt erfolgreich auf dem Mond ein

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Das Nasa-Projekt, das Aufschluss über Wasser auf dem Mond geben soll, läuft wie geplant. Hier: der Satellit LCROSS mit seiner Trägerrakete.

Washington - Eine zwei Tonnen schwere ausgebrannte Raketenstufe ist am Freitag wie geplant mit einer Geschwindigkeit von 9.000 Kilometern in der Stunde in einem Mondkrater eingeschlagen.

Auf den Websites der NASA gibt‘s nähere Infos zum Mondprojekt.

Von der Analyse der aufsteigenden Staubwolke, die bis zu zehn Kilometer hoch sein sollte, erhoffen sich die Wissenschaftler einen Beweis für Wasser auf dem Mond. Auch von der Erde aus verfolgten zahllose Teleskope das Schauspiel.

Ziel des Doppelschlags der NASA war der Krater “Cabeus A“ am Südpol des Erdtrabanten. Forscher vermuten, dass sich gerade tief unten in Kratern an den Polen, die nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sind, Wasser in Form von Eis gesammelt haben könnte. Wasser ist eine wichtige Voraussetzung für den Aufbau längerfristiger bemannter Stationen auf dem Mond. Hinter der Raketenstufe flog die Raumsonde LCROSS, die den Einschlag filmte und mit ihren Instrumenten die Staubwolke untersuchen sollte. LCROSS (Lunar Crater Observation and Sensing Satellite) wurde im Juni ins All und in eine Umlaufbahn um den Mond geschossen und hat seitdem die Mondoberfläche mit einer hochauflösenden Kamera fotografiert.

ap

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