NASA-Pläne für neue Mondmission zu teuer

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Die ISS im All. Die Pläne der Nasa für bemannte Mondmissionen aus der Ära George W. Bush sind zu teuer, sagen Experten.

Washington - Die Pläne der US-Raumfahrtbehörde NASA für künftige bemannte Mondmissionen sind Experten zufolge aus Geldmangel nicht zu realisieren.

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Das Vorhaben sei schlicht nicht machbar, erklärte ein vom Weißen Haus eingesetztes Team in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht. Schätzungen zufolge würden dafür jährlich drei Milliarden Dollar zusätzlich zum derzeitigen Budget der NASA von 18 Milliarden Dollar anfallen. Die Raumfahrtbehörde müsse ihre Pläne daher komplett ändern, erklärte das Gremium. Der damalige Präsident George W. Bush hatte vor fünf Jahren angekündigt, bis 2020 sollten wieder Astronauten auf dem Mond landen, um für Flüge zum Mars zu trainieren. Um die Mission zu finanzieren, sollte die Shuttle-Flotte kommendes Jahr eingemottet und die Internationale Raumstation (ISS) 2015 geschlossen werden.

Diese Zeitrahmen seien unsinnig, erklärten die Experten. Sobald die Shuttles ausgemustert würden, verfügten die USA möglicherweise erst in sechs oder sieben Jahren wieder über ein eigenes Transportsystem ins All. Bei der Erforschung des Weltraums solle die NASA mit anderen Staaten und privaten Unternehmen zusammenarbeiten, heißt es in dem Bericht weiter. Mondmissionen seien zudem nur eine Möglichkeit, Reisen zum Mars vorzubereiten. Unter anderem könnten auch erdnahe Objekte wie Asteroiden erforscht werden. “Es gibt eine Menge Orte in der Nachbarschaft“, sagte Edward Crawley von Massachusetts Institute of Technology. Die NASA hat bereits 7,7 Milliarden Dollar in ihre derzeitigen Pläne investiert, unter anderem in die Entwicklung neuer Raketen.

AP

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