NASA-Mondsonde sendet erste Bilder

+
Eine Computeranimation zeigt den "Lunar Reconnaissance Orbiter" (LRO) auf einer Umlaufbahn um den Mond.

Washington - Die neue Mondsonde der NASA hat erste Bilder seit dem Eintritt in eine Umlaufbahn um den Erdtrabanten am 23. Juni gesendet. Dies teilte die NASA nun mit.

Die Kameras arbeiteten gut, hieß es in der Mitteilung. Der “Lunar Reconnaissance Orbiter“ (LRO) soll unter anderem bei der Suche nach sicheren Landeplätzen für künftige bemannte Mondexpeditionen Ausschau halten. Zuletzt hatten Amerikaner 1972 den Mond betreten.

Der LRO soll in einer elliptischen Umlaufbahn den Mond umrunden und aus einer Entfernung von nur 50 Kilometern ein Jahr lang die Mondoberfläche analysieren und kartieren.

Der LRO war am 18. Juni zusammen mit dem “Lunar Crater Observation and Sensing Satellite“ (LCROSS) an Bord einer Atlas-Rakete auf den Weg geschickt worden. Im Oktober soll das Gespann in zwei Teile zerfallen, um dann getrennt in einen immerdunklen Pol-Krater zu stürzen. Auf diese Weise will die NASA herausfinden, ob sich in den kalten lichtlosen Polregionen des Mondes Wassereis verbirgt.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Jeden Tag sterben 15 000 Kinder unter fünf

Jeden Tag sterben 15 000 Kinder unter fünf

Meistgelesene Artikel

Experten angespannt: Asteroid raste auf Erde zu - und verfehlte sie nur knapp

Experten angespannt: Asteroid raste auf Erde zu - und verfehlte sie nur knapp

Pechvogel-Frau landet einen viralen Hit mit dem Versuch, ihr Handy zu retten

Pechvogel-Frau landet einen viralen Hit mit dem Versuch, ihr Handy zu retten

Zu Fuß von Hamburg nach Shanghai: Extremsportler bricht sich beide Füße

Zu Fuß von Hamburg nach Shanghai: Extremsportler bricht sich beide Füße

Gericht: Strafbefehle müssen in Sprache des Empfängers übersetzt werden

Gericht: Strafbefehle müssen in Sprache des Empfängers übersetzt werden

Kommentare