Nachbeben und Evakuierungen in Sibirien

Moskau - Mehrere Nachbeben bis zu einer Stärke von 5,0 haben neuen Schrecken in Südsibirien nahe der Grenze zur Mongolei ausgelöst. 1500 Menschen wurden evakuiert.

In der Stadt Kysyl, die etwa 100 Kilometer vom Epizentrum entfernt liegt, verließen etwa 1500 Menschen sicherheitshalber ihre Häuser. Sie kamen in einem Sportkomplex unter, wie lokale Medien am Mittwoch berichteten.

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Angaben über Opfer nach dem schweren Erdbeben der Stärke 6,7 vom Dienstag lagen weiter nicht vor. Das gebirgige Gebiet im Osten Russlands sei kaum besiedelt und schwer zugänglich, sagte der Wissenschaftler Alexander Jemanow nach Angaben der Agentur Interfax. Bei etwa 10 000 Anwohnern fiel wegen der Erdstöße in der Nacht der Strom aus. Zivilschutzminister Sergej Schoigu sprach vom “schwersten Erdbeben in der Geschichte“ der Teilrepublik Tuwa.

Mehrere Flugzeuge des Zivilschutzministeriums brachten Rettungskräfte, aber auch Notunterkünfte für mehrere Hundert Menschen nach Kysyl etwa 4500 Kilometer östlich von Moskau. Die Erdstöße waren selbst in Hunderte Kilometer entfernten Regionen noch zu spüren.

dpa

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