Wegen Heckenstreit: Hitler-Puppe im Garten

Oslo - Ein Nachbarstreit hat einem Deutschen in Norwegen den Vergleich mit Hitler eingebracht. Dabei ging es um die Höhe einer Hecke. 

Leser der Lokalzeitung „Totens Blad“ in Gjøvik sowie des landesweiten Boulevardblatts „Verdens Gang“ konnten Peter Wilhelm Fassbender am Dienstag auf einem Foto neben einer Papp-Puppe betrachten, die ihm Unbekannte in den Vorgarten gestellt hatten.

Die Figur mit Hitler-Bärtchen, Hakenkreuz an einem Overall und zum Hitlergruß erhobenen rechten Arm trug am Bauch ein Schild mit der Aufschrift: „Früher hieß ich Fassbender, jetzt heiße ich Hitler.“

Kleiner stand darunter: „Runter mit Hecke und Zaun, ehe wir anderen das in die Hand nehmen.“ Der Betroffene, vor elf Jahren nach Norwegen gezogen, fand das gegenüber norwegischen Journalisten gar nicht amüsant: „Das ist Rassismus und eine Drohung. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern.“

Der Bürgermeister der kleinen Gemeinde Østre Toten, Hans Seierstad, sah es im Ortsblatt ähnlich: „So kann man doch das eigene Anliegen nicht vorbringen.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Grusel-Shots und erster Abschied: Der achte Dschungel-Tag in Bildern

Grusel-Shots und erster Abschied: Der achte Dschungel-Tag in Bildern

DHB-Team bei WM als Gruppensieger in K.o.-Runde

DHB-Team bei WM als Gruppensieger in K.o.-Runde

Amtseinführung von Donald Trump: Die Fotos vom Kapitol

Amtseinführung von Donald Trump: Die Fotos vom Kapitol

Werder-Abschlusstraining am Freitag

Werder-Abschlusstraining am Freitag

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Lawinen-Drama in Italien: Vier Kinder unter den Überlebenden

Lawinen-Drama in Italien: Vier Kinder unter den Überlebenden

Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote

Lawine trifft Hotel in Erdbebengebiet - Viele Tote

Deutscher Segler im Atlantik tot aufgefunden

Deutscher Segler im Atlantik tot aufgefunden

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion