Nach versuchter Vergewaltigung

Angst vor Anzeige: Schülerin (15) angezündet

Neu-Delhi - Einer Vergewaltigung konnte sie entkommen. Doch damit begann das Martyrium einer 15-jährigen Inderin: Um die versuchte Tat zu vertuschen, wurde sie angezündet.

Am 6. Januar war die Schülerin im Nordosten Indiens gerade so einer Vergewaltigung entkommen. Ein Junge hatte sie bedroht, wollte sie zum Sex zwingen. Aber die Tochter eines Gemüsehändlers konnte fliehen.

Doch einen Tag später sollte das Martyrium der Schülerin erst beginnen, denn die Eltern des Jungen hatten von der versuchten Tat Wind bekommen. Um diese zu vertuschen und somit eine Anklage zu umgehen, passten die drei das Mädchen ab, überschütteten es mit Benzin und zündeten es an.

80 Prozent der Haut der 15-Jährigen wurden bei der grausamen Tat verbrannt, zwei Wochen lang kämpften die Ärzte um ihr Leben. Vergebens. Am Sonntag erlag die Schülerin ihren Verletzungen.

Der Junge und seine Eltern waren direkt nach der Tat festgenommen worden. Ihnen droht jetzt der Tod. "Mit dem Ableben des Mädchens haben wir genügend Beweise, um für den Jungen und dessen Eltern die Todesstrafe zu fordern", so ein zuständiger Polizist laut Daily Mail.

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Rubriklistenbild: © dpa/Symbolfoto

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