Nach Todesschüssen: Polizei sucht Schusswaffen-Alternative

Hamburg - Nach den tödlichen Schüssen auf einen psychisch kranken Randalierer in Hamburg fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) neue Waffen mit abschreckender Wirkung für die Beamten.

“Es muss eine Weiterentwicklung für Distanzwaffen geben. Es gibt leider immer wieder Fälle, wo Pfefferspray nicht ausreicht“, sagte der Landesvorsitzende der GdP in der Hansestadt, Uwe Koßel, der “Bild“-Zeitung.

Bevor die Schusswaffe zum Einsatz käme, seien dann mögliche Alternativen zu prüfen, etwa Elektro-Schocker sowie Geräte, die Gummigeschosse oder Fangnetze abfeuern. Bei dem tödlichen Einsatz am zweiten Weihnachtstag im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf hatte das gegen den Angreifer eingesetzte Pfefferspray, mit dem alle Hamburger Polizisten ausgerüstet sind, keine Wirkung gezeigt. Der mit einem Messer bewaffnete 38-Jährige war in seiner Wohnung auf die Beamten zugestürmt. Ein 32 Jahre alter Polizist gab daraufhin mehrere Schüsse aus seiner Dienstwaffe auf den Mann ab.

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