Nach Schiffsunfall fließen 2500 Liter Öl ins Meer

Singapur - Beim Zusammenstoß eines Tankers mit einem Frachter sind rund 2500 Tonnen Rohöl vor Singapur ins Meer gelaufen. Der Tank des Frachters sei beschädigt worden, sagte der Kapitän.

Nur sechs Kilometer vor der Küste des asiatischen Stadtstaats bildete sich ein vier Kilometer langer und einen Kilometer breiter Ölteppich, teilte die Hafenbehörde am Dienstag mit. Krisenteams aus Singapur und Malaysia waren mit 85 Mitarbeitern und 20 Booten im Einsatz, um eine Ausweitung des Teppichs zu verhindern. Der Unfall ereignete sich vor Sonnenaufgang rund 13 Kilometer südöstlich der Küste in einer der meist befahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt.

Aus noch ungeklärter Ursache stießen der in Malaysia registrierte Öltanker “MT Bunga Kelana 3“ und das im Inselstaat St. Vincent und die Grenadinen registrierte Frachtschiff “MV Waily“ zusammen. An Bord der Schiffe sei nach ersten Angaben niemand verletzt worden, teilte die Behörde mit. Der Kapitän des Tankers schätzte die ausgelaufene Menge Öl zunächst auf 2000 Tonnen, doch korrigierte die Reederei diese Angabe später nach oben.

dpa

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