"New Horizons"-Mission

Nach Rekord-Rendezvous im All: Bilder von "Ultima Thule"

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Der Himmelskörper "Ultima Thule" in rund 6,5 Milliarden Kilometern Entfernung. Foto: Nasa

Washington (dpa) - Nach dem weitesten von der Erde entfernten Rendezvous mit einem Himmelskörper hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa weitere Bilder von "Ultima Thule" veröffentlicht, auf denen das rund 6,5 Milliarden Kilometer entfernte Objekt aussieht wie ein Schneemann.

Die Aufnahmen, die die Nasa am Mittwoch erstmals zeigte, hatte die Sonde "New Horizons" bei ihrem Vorbeiflug in der Silvesternacht an dem Himmelskörper im sogenannten Kuipergürtel gemacht.

"Es handelt sich um zwei komplett verschiedene Objekte, die nun zusammengewachsen sind", sagte Missionschef Alan Stern bei einer Pressekonferenz. Ein Objekt ist etwa halb so groß wie das andere. Wahrscheinlich seien sie eine Zeit lang umeinander herumgeflogen, bis sie aneinander angedockt hätten.

Am Dienstag hatte die Nasa bereits ein erstes noch deutlich unschärferes Foto von "Ultima Thule" veröffentlicht. In den kommenden rund 20 Monaten soll die Sonde "New Horizons" noch zahlreiche weitere Fotos und Daten von dem historischen Vorbeiflug senden, bei dem sie mit rund 51.500 Kilometern pro Stunde in rund 3500 Kilometern Abstand an "Ultima Thule" vorbeigeflogen war. Über den Himmelskörper war bislang extrem wenig bekannt.

Die rund 700 Millionen Euro teure "New Horizons"-Mission hat schon einiges hinter sich: Im Januar 2006 war die Sonde vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet, danach an zahlreichen Planeten vorbeigekommen. 2015 passierte sie als erster Flugkörper Pluto.

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