Rebellen töten vier Geiseln

Bogotá - Die kolumbianische Rebellengruppe FARC hat am Samstag vier seit fast 13 Jahren gefangen gehaltene Geiseln getötet. Sie gingen äußerst brutal vor.

Nach Angaben der Regierung wurden die Männer brutal ermordet, als ihre Entführer durch Soldaten der Streitkräfte unter Beschuss gerieten. Eine fünfte Geisel konnte den Angaben zufolge fliehen und überlebte.

Drei der Leichen hätten Einschusslöcher im Kopf aufgewiesen, einer der Männer sei zwei Mal in den Rücken geschossen worden, erklärte der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos am Samstag in der Hauptstadt Bogotá.

Die Leichen wurden Regierungsangaben zufolge am Samstag im Staat Caqueta im Süden des Landes entdeckt. Zuvor sei es zu Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen gekommen, teilte Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzón mit.

Die vier Entführten, drei Polizisten und ein Soldat, gehörten zu den am längsten festgehaltenen Geiseln der Guerillagruppe. Die FARC, die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens, sollen weiterhin noch knapp 20 Angehörige der Sicherheitskräfte in ihrer Gewalt haben.

dapd

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