Nach Explosion: Betriebsstopp für russischen Flugzeugtyp

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Das brennendes Flugzeug vom Typ Tupolew Tu-154 am 01.01.2011 auf dem Flughafen Surgut.

Moskau - Nach der Explosion eines russischen Passagierflugzeugs vom Typ Tupolew Tu-154B mit drei Toten hat die Aufsichtsbehörde einen Betriebsstopp für diese Maschinen verhängt.

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Landesweit würden noch mindestens 14 solcher Flugzeuge genutzt, berichtete das russische Staatsfernsehen am Montag. Sie sollen am Boden bleiben, bis das Unglück von Samstag in der westsibirischen Stadt Surgut geklärt sei, sagte ein Behördensprecher in Moskau. Bei der Explosion kurz vor dem Start waren 3 Passagiere getötet und 43 verletzt worden. An Bord waren 134 Menschen. Als Unfallursache gilt ein defektes Triebwerk, in dessen Folge die Maschine ausbrannte.

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Experten werteten derzeit Flugschreiber und Stimmenrekorder aus, teilte die Aufsichtsbehörde mit. Russlands größte Fluggesellschaft Aeroflot hatte ihre anfälligen Tupolew-Maschinen bereits nach zahlreichen Defekten außer Dienst gestellt. Als besonders tragischer Unfall gilt der Absturz der polnischen Präsidentenmaschine vom Typ Tu-154M im April 2010 mit 96 Toten in Westrussland. Hier wird ein Pilotenfehler nicht ausgeschlossen. 

dpa

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