Philippinen

Nach eineinhalb Tagen Frau geborgen

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Eineinhalb Tage nach dem Fährunglück vor den Philippinen ist eine Frau geborgen worden.

Manila - 30 Stunden nach dem Fährunglück vor den Philippinen hat ein Militärhubschrauber am Montag eine vermisste Frau aus dem Meer geborgen.

Die 39-Jährige wurde 13 Kilometer von der Stelle entfernt entdeckt, an der die “Superferry 9“ am Sonntag gesunken war. Konteradmiral Alex Pama bezeichnete die Rettung der Frau als Wunder. Den meisten der fast 1.000 weiteren Menschen an Bord der Fähre rettete die Präsenz von Kanonenbooten und Militärhubschraubern in der Nähe das Leben. Gemeinsam mit zivilen Schiffen bargen Marine und Küstenwache 958 Menschen aus dem Meer. Neun Menschen kamen ums Leben, ein Fahrgast wurde am Montag noch vermisst.

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900 Menschen nach Fährunglück gerettet

Die 1986 in Japan gebaute “Superferry 9“ neigte sich am frühen Sonntagmorgen auf die Seite und sank sechs Stunden später. Viele Passagiere sprangen im Dunkeln in die raue See, Rettungsboote und Schwimmwesten kamen zum Einsatz. Zwei Frachter eilten der Fähre innerhalb einer Stunde zu Hilfe, zwei Stunden später trafen Schiffe der Marine, zwei Flugzeuge und zwei Hubschrauber an der Unglücksstelle ein. Weil derzeit keine Offensive gegen die Terrorgruppe Abu Sayyaf läuft, befanden sich zahlreiche Kriegsschiffe und Flugzeuge auf einem 70 Kilometer entfernten Stützpunkt in Zamboanga.

Generalmajor Benjamin Dolorfino sprach von einer dramatischen Rettungsaktion. Beim Eintreffen der Rettungskräfte “trieben überall Menschen“, erklärte er. Die Streitkräfte hätten in einem Umkreis von fünf Kilometern nach Überlebenden gesucht. Auch Taucher und Fischerboote waren im Einsatz. “Glück war ein Faktor, denn wir hatten etwa zwei Stunden, bevor die Fähre sank“, erklärte Konteradmiral Pama. Das Schiff sank auf dem Weg von General Santos im Süden der Philippinen nach Iloilo. Die Unglücksursache war zunächst nicht bekannt.

Erneut Schiff vor Philippinen gesunken

Am Montag verunglückte unterdessen vor den Philippinen ein weiteres Schiff. Die Besatzungsmitglieder des Frachters konnten sich alle retten, wie die Küstenwache mitteilte. Die 15 Philippiner und vier Südkoreaner hätten die “MV Hera“ in einem Rettungsboot verlassen können und seien von der Küstenwache aufgenommen worden. Der in Panama registrierte, mit Holz beladene Frachter war demnach auf dem Weg von China nach Papua-Neuguinea und erlitt einen Maschinenschaden, bevor er zu sinken begann.

Erst am Freitag war eine Fähre vor der Insel Basilan gesunken. Anwohner und Fischer retteten alle 28 Menschen an Bord. Tragisch verlief hingegen ein Fährunglück vor den Philippinen im vergangenen Jahr: Mehr als 800 Menschen kamen ums Leben. Das weltweit bislang schwerste Schiffsunglück in Friedenszeiten mussten die Philippinen 1987 verkraften. Beim Untergang der “Dona Paz“ wurden 4.341 Menschen in den Tod gerissen.

AP

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