Nach Alkoholfahrt: Mann gönnt sich weiteres Bier

Wellington - Dreister Fall von Trunkenheit am Steuer: Ein Mann hat sich nach einem Unfall, bei dem er in seinem Auto eingeklemmt wurde, die Wartezeit mit einem weiteren Bier vertrieben. Die Folgen:

In Neuseeland ist ein Mann nach einem besonders dreisten Fall von Trunkenheit am Steuer erst einmal seinen Führerschein los: Nachdem sich sein Auto während einer Alkoholfahrt überschlagen hatte, vertrieb er sich die Wartezeit auf die Rettungskräfte einfach mit einem weiteren Bier. Der 47-Jährige wurde nun von einem Gericht in Palmerston North wegen fahrlässigen Fahrens unter Alkoholeinfluss verurteilt, wie die Tageszeitung “Dominion Post“ am Mittwoch meldete. Der Mann muss 1.100 Neuseeland-Dollar (rund 630 Euro) Strafe zahlen.

Außerdem wird sein Führerschein für zehn Monate eingezogen. Nachdem der Mann Anfang Juni eine Kurve übersehen hatte, war er gegen eine Hecke geprallt, woraufhin sich sein Auto überschlug. Als er gemerkt habe, dass er eingeklemmt war, habe er sich in Ermangelung einer Beschäftigung noch ein Bier gegönnt, gab sein Anwalt zu Protokoll. Der Betrunkene hatte 2,0 Promille im Blut - fast dreimal mehr als die gesetzliche Promillegrenze von 0,8 Promille. Er habe seinen Job in einer örtlichen Bäckerei verloren und sich deshalb vier Tage lang betrunken, sagte er den Polizeibeamten.

DAPD

Rubriklistenbild: © dpa

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