Geschichte des Feirtages

Der Muttertag kommt aus den USA

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Seit 1949 dürfen Blumenläden am Muttertag, dem zweiten Sonntag im Mai, öffnen und Blumen verkaufen.

München - Der Muttertag hat seit fast einem Jahrhundert einen festen Platz im deutschen Kalender. Aber eigentlich kommt der Tag zur Ehre aller Mütter aus den Vereinigten Staaten. Hier erfahren sie seine Geschichte.  

Update vom 7. Mai 2015: Ein Adelstitel aus Irland als Geschenk zum Muttertag? Gibt es tatsächlich, ebenso wie einen kabellosen Pflanzen-Sensor, mit dem jeder zum Hobby-Gärtner werden kann. Wir haben nützliche und skurrile Muttertags-Geschenk-Ideen für Sie zusammengestellt.

Der zweite Sonntag im Mai ist in Deutschland und vielen anderen Staaten etwas ganz Besonderes. Auch wenn er nicht den Status eines weltlichen oder kirchlichen Feiertags hat, kennt ihn doch jedes Kind: den Muttertag.

Als Begründerin des Muttertags gilt die US-Amerikanerin Anna Marie Jarvis, die am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter Ann Maria Reeves Jarvis, ein „Memorial Mothers Day Meeting“ veranstaltete. Im folgenden Jahr wurde auf ihr Drängen hin wiederum am zweiten Maisonntag in der Methodistenkirche allen Müttern eine Andacht gewidmet. 500 weiße Nelken ließ sie zum Ausdruck ihrer Liebe zu ihrer verstorbenen Mutter vor der örtlichen Kirche an andere Mütter austeilen.

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Die Muttertagsbewegung sollte nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt bleiben. Nach der Schweiz (1917), Finnland (1918), Norwegen (1919) und Schweden wurde der Muttertag 1923 auch in Deutschland eingeführt. Ein Jahr später folgte Österreich. Im Gegensatz zu Amerika ging der Muttertag in Deutschland völlig unpolitisch über die Bühne. Dafür war nicht zuletzt Rudolf Knauer verantwortlich. Der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Blumengeschäftsinhaber sorgte dafür, dass der Muttertag ab 1923 als „Tag der Blumenwünsche“ gefeiert wurde. Dazu wurden in den Schaufenstern der Blumengeschäfte Plakate wie „Ehret die Mutter“ ausgehängt. Außerdem gab es kleinere Werbekampagnen und Veranstaltungen.

Nach Kriegsende wurde der Muttertag erst am zweiten Maisonntag 1949 wieder gefeiert – allerdings als nicht öffentlicher Feiertag. Seitdem dürfen Blumenläden an diesem Tag öffnen und Blumen verkaufen.

JD

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