Nach Lawinenunglück

Mount Everest: Keine Hoffnung auf Überlebende

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Die Mutter des verunglückten Bergführers Ang Kaji Sherpa.

Kathmandu - Hoffnung auf Überlebende der Lawine am Mount Everest gibt es nicht - zu harsch sind die Bedingungen am Berg. Die meisten Opfer sind inzwischen geborgen, nach drei Männern wird noch gesucht.

 Nach dem bisher schwersten Bergsteiger-Unglück am Mount Everest ist ein weiteres Lawinenopfer geborgen worden. Damit wurden inzwischen 13 Leichen gefunden, wie die Behörden in Nepal mitteilten. Drei Männer würden noch vermisst, nach ihnen solle am Sonntag weiter gesucht werden. Hoffnung auf Überlebende gebe es nicht, sagte Dipendra Poudel vom Tourismusministerium. Eine Lawine hatte am Freitag nepalesische Bergführer und Träger mitgerissen. Sieben Männer wurden in den Stunden darauf lebend geborgen. Es war das bisher schwerste Bergsteiger-Unglück am höchsten Berg der Welt.

Es habe an der Stelle keine Möglichkeit gegeben, vor der plötzlich abgehenden Lawine wegzurennen, schilderte ein Überlebender örtlichen Medien. „Wir haben uns zusammengedrängt, aneinander festgehalten. Aber binnen sehr kurzer Zeit waren wir alle begraben“, wurde der Mann zitiert.

Die Bergsteiger gehörten zu fünf großen Expeditionen. Sie waren am frühen Morgen im Basislager aufgebrochen, um die Route für zahlende Bergsteiger zu bereiten. Ehe sie Camp 1 erreichten, wo sie Zelte aufbauen und Essen einlagern wollten, wurden sie auf 5800 Metern Höhe von den Eis- und Schneemassen mitgerissen.

dpa

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