Mordanschlag auf Ehefrau mit Rattengift

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Der Mordplan von Günter K. schlug fehl.

Das Rattengift sollte den Tod langsam über Ilse K. (78) bringen. Doch der Mordplan des Ehemannes (77) scheiterte. Sein Enkel kam ihm auf die Schliche. Gerade noch rechtzeitig.

Im Städtischen Klinikum in Potsdam meldete der 28-jährige Enkel seinen ungeheuerlichen Verdacht, wie die Märkische Allgemeine berichtet. Er behauptete, sein Großvater vergifte seine Großmutter. Schon über einen längeren Zeitraum hinweg versetze er deren Nahrung mit giftigen Substanzen. Als Beweis hatte der Mann ein Röhrchen mit Rattengift mitgebracht.

Sofort alarmierte das Klinikpersonal die Polizei. Und deren Ermittlungen bestätigten den Verdacht.

Bei der 77-jährigen Ilse K. wurde im Krankenhaus eine erhebliche Vergiftung festgestellt. Lebensgefahr bestand jedoch nicht.

Ehemann Günter K. wurde nach einem Selbstmordversuch gegen 0.15 Uhr ebenfalls in die Klinik eingeliefert. Mit Rattengift hatte er seinem Leben scheinbar ein Ende setzen wollen. Doch die Ärzte konnte keine Vergiftung feststellen.

Der Mann wurde der Polizei überstellt. Dort zeigte er sich geständig. Über sein Motiv schweigt er.  

mm

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