Mord an Ehefrau: Arzt zu 20 Jahren Haft verurteilt

Colmar - Ein ehemaliger Gerichtsmediziner muss für den Mord an seiner Ehefrau 20 Jahre ins Gefängnis. Der 54-Jährige habe mit dem Mord  “die Todesstrafe wieder eingeführt“. Sein Motiv:

Das Berufungsgericht im französischen Colmar verhängte am Mittwoch das gleiche Strafmaß für den Franzosen wie ein Straßburger Gericht in der ersten Instanz im Jahr 2008. Der 54-Jährige habe “die Todesstrafe wieder eingeführt“ und seine 42 Jahre alte Frau mit einem Revolverschuss in den Kopf getötet, sagte der Staatsanwalt.

Im November 1999 war die blutüberströmte Leiche der Frau im Keller ihres Hauses in Ingwiller gefunden worden. Der Ehemann hatte seine Unschuld beteuert und von Selbstmord gesprochen. Seine Frau sei nach einem Reitunfall angeblich depressiv geworden. Diese These wiesen die Angehörigen der Frau zurück. Die Bibliothekarin habe einen anderen Mann kennengelernt und ihren Ehemann verlassen wollen, sagten sie.

An den Händen des Mannes seien deutlich mehr Spuren von Schießpulver gefunden als am Körper der Frau, was gegen die Selbstmord-These spricht, hieß es vor Gericht. Zudem sprachen weitere Indizien gegen den Täter, wie die Staatsanwaltschaft erklärte.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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