Mindestens 13 Tote nach Taifun "Megi"

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Ein Bus fährt in Cauayan (Philippinen) neben einem vom Taifun "Megi" umgeworfenen Baum vorbei.

Manila - Der Taifun “Megi“ hat auf den Philippinen mindestens 13 Menschen das Leben gekostet. In sechs nördlichen Provinzen waren noch am Dienstag mehr als drei Millionen Menschen ohne Strom.

In Vietnam starben bei Unwettern 35 Menschen und 25 wurden am Dienstag noch vermisst. Viele der Opfer wurden nach Behördenangaben von reißenden Flüssen nach heftigem Regen mitgerissen. Die Streitkräfte setzen in Zentralvietnam Hubschrauber zur Rettung von Menschen und zur Verteilung von Hilfsgütern ein. Tausende verloren Hab und Gut. “Megi“, der stärkste Taifun auf den Philippinen seit vier Jahren, hatte mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometer Millionenschäden angerichtet.

Der Sturm deckte Häuser ab, löste Erdrutsche aus und fällte Stromleitungen sowie Bäume. “Megi“ bewegte sich am Dienstag auf Südchina zu. Präsident Benigno Aquino zeigte sich zufrieden mit der Arbeit der Helfer. Militär und lokale Verwaltungen hätten schnell eingreifen können, da die Meteorologen zuverlässige Vorhersagen getroffen hätten. Ämter und Schulen in den betroffenen Gebieten blieben geschlossen.

Die Aufräumarbeiten waren in vollem Gange. Jedes Jahr wüten rund 20 Wirbelstürme auf den Philippinen. Im vergangenen Jahr kamen bei Taifunen fast 1000 Menschen ums Leben: Diese hatten in der Hauptstadt Manila die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten und Dutzende Erdrutsche im nördlichen Teil des Inselstaates ausgelöst.

dpa

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