Tote nach starkem Unwetter auf Sizilien

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Eine Straße in Giampilieri, ein Vorort südlich von Messina, ist völlig mit Schlamm und Matsch bedeckt.

Messina - Die heftige Unwetter auf Sizilien haben nach Angaben des italienischen Katastrophenschutzes mindestens 13 Menschen das Leben gekostet.

Katastrophenschutz-Leiter Guido Bertolaso erklärte am Freitag, mindestens 40 Menschen seien verletzt worden. Es gibt offenbar auch noch etliche Vermisste, die Zahlen schwankten zwischen fünf und 20.

Teile der Stadt Messina wurden in der Nacht zum Freitag von einer Schlammlawine überflutet. Mindestens 100 Einwohner flüchteten aus ihren Wohnungen, Gebäude stürzten ein und Fahrzeuge wurden mitgerissen, wie der Zivilschutz mitteilte. In den am schlimmsten betroffenen Vororten der italienischen Stadt würden Suchhunde eingesetzt, sagte Bürgermeister Giuseppe Buzzanca dem Fernsehsender Sky. Etliche Straßen und Bahnverbindungen seien blockiert, und in einige Gegenden könnten Rettungskräfte nur zu Fuß vordringen. Auf Fernsehbildern waren mit Schlamm überzogene Straßen zu sehen.

dpa

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