Pakistan: Angriff auf US-Konsulat 

Islamabad - Ein Selbstmordanschlag mit 41 Toten und ein schwerer Angriff auf das US-Konsulat in Peshawar haben am Montag den Nordwesten Pakistans erschüttert.

Nahe der diplomatischen Vertretung explodierten in schneller Folge vier Bomben, hier gab es nach Polizeiangaben mindestens drei Todesopfer. US-Bürger seien nicht darunter. Bei mindestens zwei Sprengsätzen habe es sich um Autobomben gehandelt, die von Selbstmordattentätern gezündet wurden, erklärte der Polizeibeamte Sattar Khan.

Nur wenige Stunden vor den Explosionen in Peshawar kamen bei einem Anschlag auf eine politische Kundgebung in der Ortschaft Timergarah 41 Menschen ums Leben, wie die Polizei mitteilte. 80 weitere Menschen seien verletzt. Die Polizei erklärte, vermutlich habe sich in der Menschenmenge ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt.

 Zu der Kundgebung hatte die säkulare Awami-Partei (ANP) aufgerufen, die die laufende Militäroffensive gegen die Taliban im Grenzgebiet zu Afghanistan unterstützt. Laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens nahmen an der Veranstaltung mehrere hundert Menschen teil.

Timergarah liegt im Bezirk Lower Dir, der an das Swat-Tal angrenzt. Dort hatten sich die pakistanischen Streitkräfte im vergangenen Jahr schwere Gefechte mit islamischen Extremisten geliefert.

dapd

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